»Insgesamt eine gute Leistung, aber zu journalistisch formuliert.«

Anmerkung unter einer meiner Deutsch-Klassenarbeiten in der sechsten Klasse, an die ich mich einige Jahre später erinnert habe.


Philipp Nieländer

Redakteur mit Leib und Seele

Oft werde ich gefragt, wie ich eigentlich darauf gekommen bin, Journalist zu werden.

Geschrieben habe ich schon immer gerne, die Zeitung habe ich schon während meiner Schulzeit regelmäßig gelesen. Der oben zitierte Satz meines Deutsch-Lehrers unter einer Klassenarbeit war dann aber wohl der Auslöser, mich näher mit dem Berufsbild zu beschäftigen und mich schließlich für ein Praktikum bei einem Anzeigenblatt zu bewerben.

Schnell stellte ich fest, dass es mir großen Spaß macht,aus beruflichen Gründen neugierig sein zu dürfen und wildfremde Menschen mit Fragen löchern zu dürfen. Auch das Schreiben klappte von Artikel zu Artikel besser. So entschied ich mich, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Und dieser Weg führte mich nach Düsseldorf, wo ich Soziologie, Politik und Medienwissenschaft studiert habe. Neben all der Theorie im Hörsaal wollte ich auch praktisch arbeiten. Nach einem Praktikum bei der Westdeutschen Zeitung bin ich dort zunächst freier Mitarbeiter und später auch Volontär geworden.

Nach dem Volontariat wartete eine neue berufliche Herausforderung auf mich: ich wurde Redaktionsleiter beim "Schaufenster Mettmann", wo ich vier Jahre lang über alle lokalen Ereignisse in der Kreisstadt berichtet habe.

Ganz bewusst habe ich mich 2008 entschieden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Seither arbeite ich als freier Redakteur, PR-Berater und Lektor. 2014 habe ich gemeinsam mit vier Kollegen die Internet-Zeitung Taeglich.ME gegründet: Dort machen wir zeitgemäßen multimedialen Journalismus: Digital. Lokal. Nah dran. Wir erzählen dort die Geschichten, die sich vor den Haustüren unserer Leser im Kreis Mettmann ereignen.

 

Auf diesen Seiten gebe ich Ihnen einen Einblick in meinen Arbeitsalltag und meinen Block.